| "Du bist die Rettung..." - "Nee, bin ich nicht!" | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 14. August 2007 um 10:22 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Ich muss zugaben: Ich sa?? schon mit offener Kinnlade da, als ich gesehen habe, _wie_ umfangreich DANS Blogeintrag werden würde. Am Ende muss ich sagen: Das Lesen hat sich gelohnt. Kompliment nochmal an Dich, DAN, wirklich ein interessantes Thema und nett geschrieben. Nichts desto trotz würd' ich Deinen Eintrag gerne nicht einfach nur "normal kommentieren", sondern ihn als Anlass nehmen, meinen Heutigen zu verfassen: So blöde und naiv das auch klingen mag: Deine Aussage(n), Männer würden an der ein oder anderen Stelle im Alltag diskriminiert oder anderswie benachteiligt, hat mich nachdenklich gemacht: Gut möglich wohl, dass ich die ganze Zeit so verbissen war, in dieses "Muster", von dem Du erzählt hast, dass ich zwar gut und gerne über die Frauen und ihre fehlenden Rechte nachgedacht habe, aber seltenst über Männer. Au??er, dass es beispielsweise viel zu selten an die ??ffentlichkeit kommt, wenn Frauen ihre Männer schlagen oder Männer (auch von Frauen) vergewaltigt werden. Das mag wohl nie so recht jemand glauben und so böse das auch klingen mag: Man belächelt das Ganze dann immer etwas. Ist ja meistens auch so, dass der Mann'n Kopf grö??er ist oder anderswie mehr Kraft aufbringen könnte, um sich zu wehren. Vielleicht werden Frauen deshalb grundsätzlich ernster genommen, wenn sie sagen, sie wurden von ihrem Mann geschlagen. Und man muss dazu sagen, dass das auch schlicht öfter vorkommt. Das erklärt auch, warum sich in manchen Gegenden allein-fahrende Männer nicht neben Kinder setzen dürfen. Das würde ich - hätte ich ein Kind - ehrlicherweise auch nicht wollen. Dass es auch Frauen gibt, die das machen, ist klar. Aber dennoch denkt man grunsätzlich an "DEN Täter", der lauern könnte, wenn man in der Dunkelheit am Main spazieren geht. Deswegen gehe ich bei Dunkelheit grundsätzlich nicht alleine raus. Auch, wenn ich noch nie bedroht oder anderswie "angemacht" wurde. Aber es ist eben Angst. Und die permanenten Warnungen, die Du schon als Kind eingeflö??t bekommen hast: "Pass auf, wo Du lang läufst, nehm' öffentliche Stra??en, sollte Dich ein Mann anfallen, darfst Du kratzen, bei??en, treten... Da ist alles erlaubt!" - Ich meine, hey, so ist es nunmal. Und um mal davon abzukommen: Du hast mich auf etwas aufmerksam gemacht, das mir vorher noch nicht klar war: Männer werden gerne für "dreckige und gefährliche Arbeiten" (die Formulierung trifft's genau, DAN!) eingesezt. Das stimmt. Du hast Recht und ich bin überrascht. Was ich aber vorher schon wusste, war, dass Männer dennoch besser bezahlt werden, als Frauen. Da könnte man sich als Feministin wohl auch hinstellen und sagen: "Wieso? Weil uns Frauen grundsätzlich weniger Arbeit zugetraut wird?" Ich glaube - und das ist es, was mir am Ende dazu einfiel -, die Menschen werden immer etwas zu meckern haben. Jeder. Jede. Frauen und Männer, gro?? und klein, Kinder und Tiere. Und damit die Menschen besser damit klarkommen, dass es Sachen im Leben gibt, die sie ärgern, versuchen sie, das so zu "unterteilen", dass sie damit klarkommen können. Dazu passend gibt's heute als Abschluss einen tollen Spruch, den ich vor ein paar Tagen mal in einer Zeitung aufgeschnappt habe: "Du kannst Dir am Hintern ein Haar ausrei??en, aber dann tränt Dein Auge... Es hängt eben alles irgendwie zusammen." In diesem Sinne - und mit der Bitte um Euren Senf zum Thema. Tessa. PS.: Scheint so, als wäre Liminality schwerhörig, fast taub. Aufgefallen ist das meinem Vater. Und der scheint erschreckend Recht zu haben! |
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... Pinkerton und Limmie verstehen sich übrigens immer besser.

